Bleibt oder geht er? Schaider Entscheidung bei Austria naht

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Bleibt oder geht er? Schaider Entscheidung bei Austria naht

SV Wals-Grünau
Veröffentlicht von salzburg24.at in Regionalliga West · 30 November 2023
Wohin steuert austria Salzburg und wie geht es mit Cheftrainer Christian Schaider bei der Viola weiter? S24 hat sich in Maxglan umgehört, wie es mit den Verhandlungen um eine mögliche Vertragsverlängerung auf der Trainerbank aussieht.

Ob Austria Salzburg Cheftrainer Christian Schaider auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird, ist noch immer nicht in trockenen Tüchern. Zwar deutet aiies auf eine Verlängerung des am 30. Juni 2024 auslaufenden Arbeitspapiers hin, doch vor allem der Trainer hat klare Forderungen an die nächste Woche beginnenden Gespräche mit Klub Boss Claus Salzmann und dessen Vorstandskollegen.

Schaider: "Müssen wissen, was möglich ist
Austria Salzburg überwintert nach 16 Runden in der Westliga mit 36 Punkten klar an der Tabellenspitze und schielt im Frühjahr auf den Titel. Der Aufstieg in die 2. Liga würde damit greifbar sein, stellt die Violetten aber traditionell vor hohe Hürden. Im März könnten die Maxglaner die Lizenz für einen möglichen Aufstieg erhalten. Eine Perspektive, die auch für Schaider bei einer möglichen Vertragsverlängerung nicht uninteressant scheint. "Ich wünsche mir ehrliche Vertragsgespräche mit den Verantwortlichen, wohin dieser Verein in Zukunft geht und welche Perspektiven wir hier haben. Gerade im Hinblick auf das Frühjahr und die kommende Saison müssen wir wissen, was möglich ist", so Schaider am Donnerstag im Gespräch mit S24.

Zweite Liga für Christian Schaider durchaus denkbar
In welcher Liga die Austria in der kommenden Saison auf Punktejagd geht, soll in der Entscheidung allerdings keine zu große Rolle spielen, sagte der 46 Jährige. "Die künftige Liga spielt für mich keine Rolle. Für mich zählt nur die Perspektive des Vereins. Die kann auch in der Regionalliga sein, wenn der Klub und das Trainerteam klare Vorstellungen haben. Mir als Trainer geht es aber ähnlich wie den Spielern. Am Ende will man immer höher hinaus. Wir haben gesehen, dass wir in der Mannschaft und im Trainerteam gute Arbeit leisten. Warum soll uns das nicht auch in der zweiten Liga gelingen?", hat Schaider die zweithöchste nationale Spielklasse durchaus im Hinterkopf.

Tradition, Fans, Verbundenheit: Austria Salzburg für Schaider mehr als ein Verein
Der Erfolgscoach ist aber grundsätzlich optimistisch, dass am Ende und nach sechs Jahren Amtszeit eine für beide Seiten passende Lösung gefunden wird. Kein Wunder. Denn die Austria geht Schaider zweifellos unter die Haut. "Ich fühle mich in diesem Verein, der eine wahnsinnige Strahlkraft hat, unheimlich wohl. Die Verbundenheit mit den Fans und die gelebte Tradition machen es aus, hier zu arbeiten. Das sind die Gründe, warum ich hier schon so lange Trainer bin. Wenn man dann noch gemeinsam eine Perspektive hat, muss man diese auch angreifen und bestmöglich umsetzen. Der Verein lebt und das ist wichtig", machte Schaider den Violetten eine Art Liebeserklärung.

Für Claus Salzmann gibt es nur Christian Schaider
Auch Präsident Claus Salzmann, der sein Amt im Herbst entgegen anfänglicher Vermutungen doch nicht niedergelegt hatte, hofft auf eine weitere Amtszeit seines Cheftrainers. "Wer das Verhältnis zwischen Christian und mir kennt, weiß, wie viel wir gemeinsam erlebt haben. Natürlich wünsche ich mir, dass er hier bei diesem Verein weitermacht, egal in welcher Liga. Und ich bin ohnehin der Meinung, dass ihm eine mögliche zweite Liga ganz gut liegen würde", so der Pinzgauer, der derzeit auch an einer Umsetzung arbeitet. Der finanziell geprüfte Jahresabschluss wurde schon im November bei der Bundesliga eingereicht.

Voglmair am Freitag zu Gesprächen in Maxglan
Bei der Austria wird derzeit auch auf dem Spielermarkt gearbeitet. Nach den finalen Gesprächen mit Sebastian Voglmaier am Freitag wird es nach S24 Informationen in den kommenden Tagen Gespräche mit weiteren potenziellen Neuzugängen geben. "Wir haben vor allem in der Abwehr und auf den Außenbahnen Handlungsbedarf", verriet Schaider abschließend.


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