Direkt zum Seiteninhalt

Neue Regeln für die neue Regionalliga Nord

Wo Fußball seit 1957 zu Hause ist.

Menü überspringen
Menü überspringen

Neue Regeln für die neue Regionalliga Nord

SV Wals-Grünau
Veröffentlicht von Salzburger Nachrichten in Regionalliga Nord · Dienstag, 07. Juli 2026 · Lesezeit 3 Minuten
Es gibt einige spannende Neuerungen, die auch die Salzburger Liga und die Ligen darunter betreffen.

Am Montag sind einige Salzburger Regionalligisten wie St. Johann, das Puchs Bercel Uzunov verpflichtet und Oliver Prenka abgibt, in die offizielle Sommervorbereitung gestartet. Es bleiben nur noch vier Wochen, ehe eine neue Ära im Drittligafußball beginnt. Dann startet die Regionalliga Nord, die sich aus den besten Amateurvereinen aus Salzburg und Oberösterreich zusammensetzt. Geplant ist eine 15er Liga, da Salzburg nur sieben Vereine stellt. Bischofshofen bekämpft den Verlust der Regionalliga Zulassung weiter auf dem Rechtsweg. Die Regeln der neuen Liga stehen fest.

Eine Neuerung im Vergleich zum Salzburger Unterhaus und zur Westliga ist, dass am Sonntag keine Spielverpflichtung besteht. Als Pflichttermin bleibt in der Nordliga einzig der Samstag. Wer Spiele an anderen Tagen ansetzen will, benötigt jedenfalls das Einverständnis des Gegners.

Vereine wollten Fixabstiegsplatz
Auf expliziten Wunsch der Vereine wurde zudem vereinbart, dass es in der neuen Saison einen Fixabsteiger aus der Regionalliga geben wird. Der Tabellenletzte steigt auch ab, wenn die anvisierte Klassenstärke von 16 Vereinen unterschritten wird, sollten sich etwa zu wenige Aufsteiger von unten finden. Dann würde die Klassenstärke verringert werden. Die Mehrheit der teilnehmenden Clubs sprach sich für diese Regelung aus, um einen sportlichen Anreiz zu gewährleisten und auch ein Maß an Planungssicherheit zu schaffen. Das kann Auswirkungen auf das Unterhaus haben, wo zusätzliche Auf- und Abstiegsplätze auch vom Regionalliga Abstiegskampf abhängen.

Zudem: Die Voraussetzungen, um am Aufstiegs Play off gegen den Vertreter der Regionalliga West antreten zu können, sind eine Zweitliga Lizenz und ein Platz in den Top zwei der Regionalliga Nord. Am anderen Ende der Tabelle erhöht sich die Anzahl der Abstiegsplätze, sollte die Klassenstärke von 16 Vereinen durch etwaige Absteiger aus der 2. Liga, einen fehlenden Aufsteiger in die 2. Liga und die zwei Aufsteiger aus den Landesverbänden überschritten werden. Wer sich freiwillig aus der Regionalliga zurückziehen will oder nicht in die Regionalliga aufsteigen will, muss diesen Verzicht bis 20. Dezember einreichen.

Aus der Salzburger Liga und der OÖ Liga darf jeweils der bestplatzierte Verein aufsteigen. Neu geregelt ist, dass nur Mannschaften aufstiegsberechtigt sind, die die Saison in den Top drei abgeschlossen haben. Sollte es erforderlich sein, dass es mehr als insgesamt zwei Aufsteiger aus den beiden Landesverbänden gibt, weil etwa ein Nordligist aufsteigt, aber kein Salzburger oder oberösterreichischer Zweitligist absteigt, dann kommt es zu keinem Relegationsduell zwischen Salzburger Liga und OÖ Liga. Dann hat jener Landesverband das Erstnominierungsrecht des zusätzlichen Aufsteigers, der aktuell weniger Regionalligisten stellt.

In der Salzburger Liga gibt es nach der Ausnahmeregelung 2025/26 (Vorletzter spielt Relegation) in der neuen Saison wieder zwei Fixabsteiger, wie in der 1. Landesliga. In allen anderen Spielklassen bleibt es bei einem Fixabstiegsplatz.


Zurück zum Seiteninhalt