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Geldgeber im Gefängnis: Puch kämpft in der Salzburger Liga ums Überleben

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Geldgeber im Gefängnis: Puch kämpft in der Salzburger Liga ums Überleben

SV Wals-Grünau
Veröffentlicht von Salzburger Nachrichten in Fußball in Salzburg · Dienstag, 07. Juli 2026 · Lesezeit 2 Minuten
Die Tennengauer wollten in der Salzburger Liga aufrüsten. Doch jener Geldgeber, der die Transferoffensive ermöglichen wollte, kann nun nicht zahlen. Alle Spieler können gehen.

Puch hat in den vergangenen Wochen zum Angriff geblasen. Der ehemalige Zweitligist kämpfte in der Salzburger Liga bis kurz vor Saisonende gegen den Abstieg, bastelte parallel aber an einem Kader, der in der kommenden Saison ganz vorn in der Tabelle mitmischen sollte. Zahlreiche Spieler wurden kontaktiert und mit finanziell sehr lukrativen Angeboten gelockt. Einige Kicker wurden tatsächlich auch für einen Transfer gewonnen. Mit dem bei Austria Salzburg in der 2. Liga erfolgreichen Marinko Sorda gelang ein Königstransfer. Doch nun ist alles anders.

Puch hat nun doch nicht das Geld für Transferoffensive in der Salzburger Liga
Am Dienstagabend informierten die Vereinsverantwortlichen die Mannschaft, dass die finanziellen Versprechen nicht eingehalten werden können, weil der Geldgeber, der die vermeintliche Transferoffensive möglich machen sollte, doch nicht zur Verfügung steht. Alle Spieler können deshalb noch vor Transferende Mitte Juli den Verein verlassen. Bis Freitag wurden nach der Schocknachricht alle Trainings abgesagt. Auch das geplante Testspiel gegen Kuchl kann nicht stattfinden.

Geldgeber festgenommen, mehr als 100.000 Euro sind jetzt doch nicht da
Laut SN Informationen fehlt ein budgetierter niedriger sechsstelliger Euro Betrag. Der Grund: Jener Geldgeber, der im Vorjahr den Verbleib in der Salzburger Liga gesichert hatte, als Puch nach dem Abgang von Präsident und Sponsor Christian Schwaiger mit dem Gang in die 2. Klasse geliebäugelt hatte, und nun seine Investition kräftig aufstocken wollte, kann diesen Betrag nicht aufbringen. Der Salzburger Unternehmer aus der Immobilienbranche wurde laut SN Informationen vor rund drei Wochen in Hamburg wegen des Verdachts auf Veruntreuung festgenommen.

Kurioses Vorgehen bei den Tennengauern
Ein Vorstandsmitglied der Tennengauer betont, dass Topspieler wie Sorda nicht zu halten sein werden. Bis Freitag wolle man zwar noch versuchen, das Loch zu stopfen. Dass dieses Unterfangen sehr schwierig ist, sei dem Verein bewusst. Der Club könne aktuell nur jenes Budget aufstellen, das auch im Vorjahr zur Verfügung stand. Kurios: Laut SN Informationen wurden unmittelbar vor der Information an alle Kadermitglieder Neuzugänge gefragt, ob sie noch schnell die Anmeldeformulare unterzeichnen wollen …


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