DEN NÄCHSTEN GROSSEN GEÄRGERT

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DEN NÄCHSTEN GROSSEN GEÄRGERT

SV Wals-Grünau
Veröffentlicht von ligaportal.at in 2. Landesliga Nord · 1 Mai 2022
Letzte Woche sorgte SV Wals-Grünau II noch gegen den ATSV Salzburg für Furore, knöpfte dem Titelanwärter ein 1:1 Remis ab. Gestern musste der nächste "Große" daran glauben: Die zweite Mannschaft des Regionalliga Klubs legte Spitzenreiter USK St. Koloman übers Knie, blieb auswärts sensationell mit 2:1 siegreich.
  
Wals-Grünau II verblüffte alle
"Mit dem hätte ich nicht gerechnet - wahrscheinlich eh keiner. Ich hätte keinen Cent auf uns gesetzt", rang Gerhard Perlak, der Übungsleiter der Wals-Grünauer, regelrecht nach Worten. Sein Team reiste mit dem letzten Aufgebot zum Leader nach St. Koloman, nur um dort überraschenderweise mit 2:1 die Oberhand zu behalten. "Ich hab' die Bank mit zwei U-16 Spieler auffüllen müssen, Franziskus Coreth zum ersten Mal überhaupt auf der Sechs aufgestellt", erklärt Gerhard Perlak, der in der ersten Halbzeit tonangebende Wals-Grünauer Grünschnäbel sichtete. Nachdem Günther Reischl eine und Svo Pajic sogar zwei Top Chancen verjuxt hatten, knallte Abwehrmann Michael Eibl (Bild) sich und seine Kollegen per halben Seitfallzieher voran - 0:1 (45'). "Im Endeffekt hätte der Vorsprung zur Pause höher sein können", blieben die liegengelassenen Gelegenheiten in Gerhard Perlaks Hinterkopf.
   
Heimische Schlussoffensive mit minimalem Ertrag
Die "St. Kolomänner", die im ersten Spielabschnitt einiges schuldig geblieben waren, zeigten nach der Pause ein ganz anderes Gesicht. "Darauf waren wir eingestellt", so Gerhard Perlak weiter. In Minute 53 waren es aber seine Regionalliga Fohlen, die neuerlich zum Torjubel abdrehten: Wieder war Michael Eibl nach einem Standard zur Stelle, nickte dieses Mal mit Köpfchen zum 0:2 ein. Während die Grün Weißen gar noch den dritten Treffer in Griffweite hatten, bereitete der Ligaprimus alles fürs Comeback vor. In der 74' Minute führte ein weiter Einwurf zu Christoph Sillers 1:2 Anschlussgoal, danach drückte die Hofer Elf wie wild auf mehr. St. Koloman fand eine Möglichkeit nach der anderen vor, doch mit Mann und Maus und dem nötigen Glück wussten die Gäste ihren knappen Vorsprung erfolgreich zu verteidigen. "Ein Lob an die gesamte Mannschaft", bejubelte Gerhard Perlak ein starkes Kollektiv.
    


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