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Auch Gerettete mischen in den Endspielen mit

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Auch Gerettete mischen in den Endspielen mit

SV Wals-Grünau
Veröffentlicht von Salzburger Nachrichten in Frauen Fußball · Montag, 08. Juni 2026 · Lesezeit 3 Minuten
Anthering muss in die Relegation. Gegner Berndorf glänzt mit einer fairen Geste. Puch und Anif spielen im Titelkampf Nebenrolle.

Puch und Anif atmen auf. Antherings Niederlage gegen Straßwalchen besiegelte ihren Klassenerhalt in der Salzburger Liga. Die Antheringer, die in der Schlussphase einer starken Rückrunde einbrachen, sind nach dem 1:4 gegen Straßwalchen fix Vorletzter und müssen in die Relegation. In dieser wird der Landesliga Vierte Berndorf warten.

„Straßwalchen hat die Chancen genutzt, wir nicht“, sagt Antherings Trainer Peter Lüftenegger, der nun „volle Konzentration auf die zwei Endspiele gegen Berndorf“ ausruft. Er hofft auf eine jeweils „volle Hütte“ in den Derbys. „Als Fußballer gibt es ja nichts Schöneres.“ Die Spiele sind prinzipiell für Mittwoch, 17. Juni, und Samstag, 20. Juni, angesetzt. Dazwischen findet am Freitag allerdings die Hochzeit von Antherings (verletztem) Topspieler Maximilian Dicker mit vielen Teamkollegen als Gästen statt. „Wir werden auch beim Rückspiel da sein“, hat Lüftenegger stets betont. Und das tat er auch am Samstag.

Berndorfs Sportchef Werner Baier hat aber bereits angeboten, dass die Spiele so verschoben werden, dass die Antheringer keinen Wettbewerbsnachteil durch das Fest haben. „Alles andere wäre sportlich nicht sinnvoll. Wir können uns gut vorstellen, die Spiele am Montag und Donnerstag, also vor der Hochzeit, abzuhalten, sollte das auch für den Salzburger Fußballverband passen“, sagt Baier.

Puch muss sich damit nicht beschäftigen. „Wir hatten eine schwierige Phase, haben es unnötig spannend gemacht, aber wir waren nie auf dem Relegationsplatz und haben in den richtigen Momenten gepunktet“, sagte Trainer Daniel Buhacek nach dem 2:1 gegen Eugendorf. Die Tennengauer können sich nun voll auf die nächste Saison konzentrieren. Mit Neuzugängen wie Austria Kicker Marinko Sorda soll der Abstiegskampf der Vergangenheit angehören. „Wir wollen vorn angreifen.“

Auch die Anifer, die am Sonntag gegen Bramberg einen verdienten 4:1 Heimsieg feierten, sehen sich in der neuen Saison weiter oben. „Wir werden eine gute Mannschaft haben, die eine bessere Rolle spielen kann“, sagt Obmann Martin Hettegger, dessen Team in der Schlussrunde, wie Leidensgenosse Puch, nach dem Klassenerhalt noch eine Nebenrolle im Titelrennen spielt. Spitzenreiter Grödig, der beim 3:0 in Schwarzach nichts anbrennen ließ, geht mit zwei Punkten Vorsprung und dem Vorteil des gewonnenen Direktvergleichs in das abschließende Fernduell gegen Verfolger Hallein. Den Flachgauern reicht am Samstag zu Hause ein Punkt gegen Puch, um Meister zu sein. Die zweitplatzierten Halleiner, die ihre Titelchance mit dem 5:1 in Thalgau wahrten, empfangen die Anifer, die den Favoriten ärgern wollen, wie ihr Trainer Fabian Tribl erklärt. Hallein benötigt Puchs Schützenhilfe.

„Wir wollen ein Team aufbieten, das die Chance hat, gegen Grödig zu bestehen“, sagt Buhacek. Grödigs Präsident Christian Schwaiger betont: „Wir wollen das Ding jetzt holen. Beide Teams werden alles geben. Der Bessere wird gewinnen.“

Salzburger Liga, 29. Runde
UFC Siezenheim - Union Henndorf 3:1 (1:1)
TSV Neumarkt - SAK 1914 2:3 (2:2)
SV Straßwalchen - SV Anthering 4:1 (3:1)
UFV Thalgau - UFC Hallein 1:5 (1:4)
SV Schwarzach - SV Grödig 0:3 (0:2)
FC Puch - USC Eugendorf 2:1 (1:0)
USK Anif - TSU Bramberg 4:1 (2:1)
SV Bürmoos - SV Hallwang 5:0 (1:0)


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